Quantifikation

Die Quantifikation wird auf zwei Weisen durchgeführt (das Wiegen der Scherben wird nicht in Betracht gezogen): Durch die Zählung und durch die Äquivalenzberechnung der Gefässe.

Die Zählung zählt die Scherben (Anzahl der Fragmente, NR), in der Regel unterschieden in Randscherben (R), Wandscherben (W) und Handhaben (H). In der Regel reduziert man diese Scherbenanzahl auf eine minimale Individuenanzahl, entweder nach der Zählung der Ränder, was hier bevorzugt wird, oder auf Grund von anderen speziellen Merkmalen, was generell als Gewichtung bezeichnet wird.

Die Äquivalenzberechnung der Gefässe (EVEs) stützt sich auf den Erhaltungszustand der Funde, dokumentiert durch die Messung des Prozentanteils des erhaltenen Randes. Diese Methode wird vor allem in Grossbritannien gebraucht. Die Messung des Erhaltungszustandes ist insbesondere in Verbindung mit dem Messwert des Durchmessers der Öffnung des Gefässes notwendig.